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Blick in die Geschichte - Weihnachten in Seiffen 1646 – Einführung der Christmette in Neuhausen am Christtagsmorgen um ½ 6 Uhr, bis 1810 trug dazu der Pfarrer ein 1656 gestiftetes rotseidenes Messgewand
Kutsche nach Dresden, Pfarrer Taubner kritisiert dies am darauffolgenden Frühjahrsbußtag heftig in einer Predigt.
in Seiffen wie vielerorts in Sachsen regelmäßig erst etwa Mitte Januar statt. Brauchte man so lange zur Abrechnung? Wollte man aus der Bußzeit des Advents lieber in die Festzeit nach Weihnachten gehen?
heutigen Adventsmusiken mit dem Adventssingen und -blasen.
Blick in die Geschichte (nach"Geschichte des sächs. Hochlandes" von Carl Wilhelm Hering, 1828)
1744 - 1755 - Einwohner aus Kühnhaide, Rübenau, Satzung, Rittersberg und Kallich/Böhmen schließen sich zu Räuberbanden zusammen und versetzen durch Einbrüche und Raubmorde unsere Gegend in Angst und Schrecken. Mehr als 50 Einbrüche gehen auf ihr Konto. Als 1751 der Rübenauer Johann August Tröger, genannt "der lange Schneider", aus einer der Banden aussteigen will, wird er von seinen Komplizen brutal ermordet. Um den Jahreswechsel 1754/55 gelingt es, mit Hilfe einer offensichtlich in die Verbrechen eingeweihten Frau aus Kühnhaide die Täter zu fassen. Am 12. September 1755 werden acht Haupträuber, darunter vier Brüder Freier aus Rübenau, Gottfried Killig aus Satzung, zwei Brüder Weigelt und Gottlieb Fleischer aus Kühnhaide in Wolkenstein mit dem Schwert hingerichtet. Aufsehen erregt der später gefaßte Mühlknappe Lorenz aus Satzung, der über 2766 (!!!) Delikte verhört werden muß und darauf hingerichtet wird. Durch seine Aussagen wird die Mittäterschaft von 50 weiteren Männern in den Räuberbanden aufgedeckt.
1759 - Während des siebenjährigen Krieges versetzen preußische und österreichische Soldaten unsere Gegend in Angst und Schrecken. So schlägt am 8. Juni ein betrunkener preußischer Husar in Zöblitz erst in 20 Häusern die Scheiben der Unterstubenfenster ein, sticht dann einen Mann in den Bauch und versetzt dem Totengräber einen tödlichen Hieb auf den Kopf. Geistesgegenwärtig reißt ihn dann der schon hochbetagte Serpentinsteininspektor Friedrich vom Pferd und führt ihn zum Obersten nach Hilmersdorf ab.
1769 - Anfang Oktober fällt soviel Schnee, daß man die Ernte für verloren hält. Bald darauf folgt aber wieder große Wärme.
1774 - In der stürmischen Nacht vom 25. zum 26. Februar werden in Zöblitz 69 Häuser und 13 Scheunen ein Raub der Flammen. 98 Familien werden obdachlos.
1814 - Am 09. September wird die Georgendorfer Geldwechslerin Gertrude Schindler vom Purschensteiner Schoßmeister Hengst und dem Neuhausener Fleischer Kaden auf dem Weg zwischen Neuhausen und Seiffen erschossen. Ziel des Mordes ist die bei ihr in einer Geldkatze befindlichen Taler. Die beiden Mörder trauen sich aber nicht, das Geld zu nehmen, da die Angeschossene sich noch einige hundert Schritte weiter schleppt. Die Mörder sollten zwei Jahre später hingerichtet werden, konnten aber durch gröbste Nachlässigkeit der Bewacher entfliehen. Kaden überredete die beiden Bewacher, ihn zu Hengst zu lassen und schickte dann den einen nach Kaffee, den anderen nach Bier. Da bei Abwesenheit der Wächter die Gefängnistüren offen waren, fiel die Flucht nicht schwer
Blick in die Geschichte
(Informationen aus dem
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Polyrena Behem war in Rom als Tochter eines geborenen Freibergers geboren worden und nach dem Tod der Mutter mit dem Vater nach Freiberg gekommen. Sie galt als ausschweifend und verabreichte ihrem Mann ein langsam wirkendes Gift, das zu einer anhaltenden und schmerzhaften Krankheit führte. Weil er aber nicht schnell genug starb, erstach sie ihn und gab vor, er habe es selbst getan.
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Juli
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am 2. Juni 1557 wird von Schülern der Lateinschule und von Bürgern auf dem Marienberger Markt ein Schauspiel "Lazarus und der reiche Mann" aufgeführt
Ein sehr milder Herbst bewirkt
Im Dezember
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vor 410 Jahren 1597 - an einem Sonnabend (Tag nicht angegeben) wird der Amtsfrohn des Amtes Lauterstein, Hans Löffler, in Marienberg nicht weit vom Freiberger Tor, auf offener Straße erstochen
vor 400 Jahren 1607 - in Freiberg und Aue zeigt sich die Pest
vor 395 Jahren 1612 - Im Dezember wütet im Erzgebirge so schlimmer Sturm, daß in Marienberg mehrere neue Häuser wieder umstürzen. In Annaberg bleibt fast kein Haus unbeschädigt. Mehrere Hundert Personen müssen aufgeboten werden, um die durch umgestürzte Bäume unpassierbaren Landstraßen zu beräumen. Diese Arbeit dauert vier Wochen an.
vor 390 Jahren 1617 - wegen der durch ein Dürre im Vorjahr hervorgerufenen Mißernte steigt der Preis für ein Scheffel Korn in Freiberg auf 9 Gulden, im Hochland (Erzgebirge) sogar bis auf 14 Gulden, nach der Ernte fällt allerdings der Preis wieder auf 2 Gulden
vor 385 Jahren 15. Mai 1622 - ein heftiges Gewitter, das über Frauenstein und Rechenberg nach Clausnitz zieht, verursacht in letzterem Dorf einen heftigen Wolkenbruch. 13 Häuser werden weggerissen, 27 Menschen kommen ums Leben
1622 - unter Pfarrer Johann Machomer erfolgt die Vollendung des Baues einer Kirche in Neuhausen
vor 375 Jahren 20. August 1632 - Die erste besonders schwere Zeit im Dreißigjährigen Krieg beginnt für unsere Gegend, als Kaiserliche (katholische) Truppen unter General Holck (ein dänischer Protestant!) von Westen her durch unser Erzgebirge ziehen. Nachdem sie Schneeberg ausgeplündert und von Annaberg ein Schutzgeld erpresst hatten, plündern sie 10 Tage lang in Marienberg. Die Einwohner Marienbergs hatten sich in die Wälder zurückgezogen. An dem zurückbleibenden Elend und an Krankheiten sterben in der Stadt in den darauffolgenden Monaten 325 Menschen. Am 1. September werden in Zöblitz 11 Häuser und 9 Scheunen in Brand gesteckt. 9 Personen aus Lauterbach, Zöblitz, Sorgau und Ansprung werden erschossen. In Pfaffroda stirbt Pastor Homilius durch einen Schlag auf den Kopf. Sayda, Dörnthal und Pfaffroda werden geplündert. Die Stadt Freiberg muß sich Anfang Oktober der Übermacht der Feinde ergeben und den unvorstellbar hohen Betrag von 30.000 Talern Brandschatzung und dazu 46.000 Taler für die Verpflegung der Soldaten zahlen.
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Vom
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Das Jahr
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(Anmerkung: Ich hielt das für
eine Übertreibung, bis ich am Pfingstsonntag,
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Am Weihnachtsabend
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In der Nacht zum 1. Mai 1677
werden in Scheibenberg
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Am 2. Juli 1687 ereilt Wolkenstein das gleiche Schicksal. Nur 3 Häuser und das Schloß bleiben vor dem Feuer verschont, alle anderen Gebäude brennen ab! Solche Katastrophen dürften im ganzen Erzgebirge Anteilnahme, aber auch wirtschaftliche Probleme ausgelöst haben.
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Kurfürst Friedrich August (der
Starke) erneuert und verschärft die in Sachsen geltende Holzordnung von
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Der Februar
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In der Nacht vom 2. zum 3. Juni 1707 wird das Haus des Pobershauer Branntweinbrenners Georg Schönherr von berittenen Räubern überfallen und ausgeraubt. Georg Schönherr und seine Frau überleben den Überfall. Später stellt sich heraus, daß ein Rittersberger Bürger und ein Pobershauer Bergmann wohl zusammen mit einer Zigeunerbande den Überfall begangen haben.
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Im August
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(Vermutlich im Frühjahr - M.H.)
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Während des siebenjährigen
Krieges (
im Februar
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Im Rittergut Olbernhau wird am
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Frühjahr
In dieser Zeit wird der
Marienberger Pfarrer Johann Ehrenfried Wagner ( Gründer des Waisenhauses. Der Chronist Hering führt die Not dieser Zeit auch mit darauf zurück, daß es "am Rathe Josephs gefehlt hat und man die Jahre der Wohlfeilheit nicht zum Anlegen von Magazinen genutzt hatte."
Am
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am 3. Weihnachtsfeiertag
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Wie schon
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Das Jahr
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Im Januar
1484 - 19. Juni: Freiberg wird Opfer einer Feuersbrunst, bei der auch die kurz zuvor von Papst Sixtus zum Dom erhobene Frauenkirche in Schutt und Asche gelegt werden. Der Freiberger Rat beschließt nach dieser Katastrophe, daß alle Häuser bis zum Giebel aus Stein zu erbauen und die Dächer mit Ziegeln einzudecken sind. Zum Neubau des Freiberger Domes (der ja früher auch für Seiffen die Ephoralkirche war) läßt Papst Sixtus IV. Kollekten sammeln und gibt selbst Spenden. Sein Nachfolger Innocenz VIII. sicherte den weiteren Bau durch eine interessante Finanzierung: Jeder, der einen Groschen zum Bau beitrug, durfte an bestimmten Tagen der Fastenzeit Butter und Milch genießen (das war sonst in der Fastenzeit nicht erlaubt). Allerdings behielt der Papst davon ein Viertel für den Bau der Peterskirche. Dennoch konnte ein Großteil der Baukosten für den Freiberger Dom dadurch aufgebracht werden.
1494 - In Freiberg wurde ein Pferdedieb dingfest gemacht, der angab, daß der Scharfrichter von Oederan sein Komplize sei. Vergebens beteuerte der Oederaner seine Unschuld. Er wurde gefoltert und bekannte unter den Qualen der Tortur fälschlicherweise seine Schuld. Als beide hingerichtet werden sollten, rief der Oederaner dem Freiberger zu: "Bedenke deine ewige Verdammnis!" Darauf gestand dieser im letzten Augenblick die Wahrheit: Aus Rache hatte er den Oederaner Scharfrichter fälschlicherweise angeklagt. Der Unschuldige wurde sofort freigelassen, starb aber bald an den Spätfolgen der Folterung.
1499 - Die Lebensmittel waren infolge guter Ernten übermäßig preisgünstig.
1519 - Die St. Annenkirche in Annaberg wird vom meißnischen Bischof in Anwesenheit von Herzog Georg dem Bärtigen feierlich geweiht.
1529 - Das Jahr ist für das Erzgebirge ungewöhnlich hart. In der Ostermesse fällt soviel Schnee, daß die erzgebirgischen Kaufleute nur unter großen Schwierigkeiten reisen können. Das ganze Jahr ist naß, kalt und unfruchtbar. Viele Menschen sterben an der sogenannten englischen Schweißsucht, die innerhalb von 24 Stunden zum Tode führt. Auch im Erzgebirge werden Soldaten rekrutiert, die vor den Toren Wiens am Kampf gegen die Türken teilnehmen sollen, allerdings hatten sie das Glück, daß die Türken schon abgezogen waren, als die erzgebirgischen Soldaten in Wien ankamen.
1534 - Am 10. April wird Frauenstein von einer Feuersbrunst heimgesucht, die mit Ausnahme von drei Häusern die ganze Stadt vernichtet. Im Juni 1534 findet in Annaberg eine Zusammenkunft der deutschen Fürsten statt. Ziel ist, die protestantischen Fürsten zur Anerkennung des Kaisers Ferdinand zu bewegen. Über die "Verpflegung" dabei wird berichtet, daß Herzog Georg jedem der Fürsten ein Faß guten Wein und zwei Faß Freiberger Bier zukommen ließ, der Rat der Stadt Annaberg aber jedem einen Eimer Wein und ein Faß Annaberger Bier. 1684 - Am Abend des 04. August kommt es durch Brandstiftung erneut zu einem Stadtbrand in Marienberg, dem insgesamt 147 Häuser und viele Scheunen zum Opfer fallen. Auch das Zschopauer Tor, das Rats- und Bergamtshaus, wie auch das Gebäude des Amtsschössers von Lauterstein mit ihren Archiven stehen in Brand. Dadurch gehen viele wertvolle Schriftstücke unwiderbringlich verloren. Sehr groß ist die Hilfsbereitschaft mit den Obdachlosen, sogar aus Regensburg gehen 303 Gulden Spenden ein.
1694 - Fast unermeßliche Schneemassen drücken auf die Häuser und Wälder des Erzgebirges. Zahlreiche Straßen sind für einige Zeit unpassierbar. Die Häuser sind so tief in den Schnee vergraben, daß oft 7 bis 8 Schneestufen hinabführten und die Bewohner wie aus Kellern emporstiegen. Einem nassen Sommer und Herbst folgt Mitte September neuer Schnee, so daß vieles Getreide auf den Feldern verdarb. Die Getreide- und damit Brotpreise schnellen in die Höhe, ein Scheffel (ca. 103 l) Getreide kostet zeitweise über 10 Talern (etwa 7 Mal mehr als in den Vorjahren). An verschiedenen Stellen wird Geld für die Armen gesammelt, dennoch bleibt es nicht aus, daß Menschen verhungern oder das Erzgebirge in Richtung Böhmen verlassen müssen. Einige Orte jedoch können die schwere Zeit gut überstehen, weil sich die Klöppelspitzen gerade gut verkaufen lassen.
1699 - Am 15. September hält Kurfürst August der Starke mit einem großen Gefolge Jagd bei Frauenstein. Es wurden 532 Stück Wild erlegt.
1704 - Am 17. August erschüttert ein Erdbeben das Erzgebirge.
1709 - Das Jahr beginnt mit einem ungewöhnlich harten Winter, die Zeit vom 06. bis 11.01. bringt so große Kälte, daß viele Menschen erfroren. Noch bis Mitte Mai fällt Schnee. Der Sommer ist aber sehr fruchtbar, so daß eine reichliche Ernte eingebracht werden kann.
1714 - Ende Juni kommt es auf der Peter- und Pauls-Messe in Naumburg zu einem furchtbaren Unfall, dem auch erzgebirgische Kaufleute zum Opfer fallen. Als ein Kunde an einer Bude Schießpulver kaufen will, betrachtet er die Körner mit einem Brennglas. Dabei entzündet sich ein Körnchen und wird vom Wind in ein Pulverfaß geweht. Dies führt zu einer verheerenden Explosion, die über 40 Todesopfer fordert und 426 Häuser in Schutt und Asche legt.
1724 - Am Himmelfahrtsfest fällt im erzgebirgischen Grenzland soviel Schnee, daß man Schlitten fahren konnte.
1729 - In Lengefeld wird die neuerbaute Kirche geweiht, in Zöblitz findet am 1. Advent in der nur im Rohbau fertiggestellten neuen Kirche der erste Gottesdienst statt. Am 3. Bußtag (vermutlich im November) stürmen Eibenstocker Bergleute während des Nachmittags-gottesdienstes die Fronveste, wo man einen Bergmann festhält, der zum Militär geschickt werden soll, obwohl Bergleute damals vom Waffendienst befreit sind. Sie sollen hart bestraft werden, haben aber starken Rückenhalt in der Eibenstocker Bürgerschaft, so daß ihnen die Strafe weitgehend erspart bleibt.
1564 - Am 17. Januar 1564 feierte der Sohn des Ortsrichters in Berthelsdorf bei Freiberg Hochzeit. Viele Gäste aus der ganzen Umgebung waren gekommen. Am zweiten Tag der Hochzeit aber fühlte sich das Paar und allmählich die ganze Gesellschaft unwohl, "heftigste Schmerzen durchwühlten die Eingeweide und als der dritte Tag anbrach, war das Hochzeitshaus zu einem Totenhaus geworden." Das Brautpaar und 60 Gäste starben an einer merkwürdigen Vergiftung. Erst Jahre klärte sich die furchtbare Tragödie auf: Eine alte Frau bekannte auf ihrem Sterbebett, daß sie damals im Keller versehentlich ein zum Bekämpfen der Ratten mit Arsenik gefülltes Gefäß zum Bierschöpfen benutzt hatte. Im gleichen Jahr werden in Freiberg 1325 Menschen Opfer der Pest.
1569 - Dieses Jahr ging als sehr rauhes Jahr in die Geschichte ein. Noch im Mai schneite es und im September begann schon der neue Winter. In der Herrschaft Purschenstein verdarben meherere hundert Schock Getreide.
1584 - Außergewöhnlich milde Witterung brachte die Bauern im Erzgebirge dazu, schon Anfang Januar mit der Aussaat zu beginnen. Dennoch hielt der infolge der vorangegangenen drei Pestjahre der hohe Getreidepreis an.
1594 - In Breitenbrunn starb während eines Gottesdienstes am Altar Pfarrer Wolfgang Uhle. Er hatte im Juli 1563 während seiner Amtszeit in Clausnitz im Jähzorn den Ortsrichter Georg Bieber erschlagen und war danach 5 Jahre durch die Wälder unseres Erzgebirges geirrt. 1568 wurde er begnadigt, weil er den Dienst eines Pestpfarrers in Annaberg anzunehmen bereit war. Über 25 Jahre, bis zu seinem Tod, konnte er noch als Pfarrer in Breitenbrunn wirken.
1599 - Fast überall im Erzgebirge wütet die Pest. Allein Annaberg hat 2200 Tote zu beklagen. In Sayda sterben im Herbst 950 Menschen. Als man daraufhin am 30. Oktober einige "ausgestorbene Häuser" (zur Verhinderung weitere Krankheitsausbreitung) abbrennen will, gerät das Feuer völlig außer Kontrolle und die ganze Stadt einschließlich Kirche, Rathaus, Schule und Pfarre wird ein Opfer der Flammen. Von einer merkwürdigen Sache berichtet aus dem Jahr 1599 eine Akte aus dem Pfarramt Lauterbach: Als dort das Kind des Pfarrers an der Pest stirbt, weigern sich die Dorfbewohner, für das Kind das Grab herzurichten. Der Pfarrer muß es schließlich mit seinem Amtsbruder aus Zöblitz selbst beerdigen. Dabei stehen die Dorfbewohner an der Friedhofsmauer und trommeln.
1609 - Heinrich von Schönberg gibt die Weisung, die Neuhausener Kirche neu zu bauen. Erst 1622 kann der Bau mit der Weihe des Altars vollendet werden. 1863 wird dieses Gotteshaus von einem Feuer vernichtet.
1614 - Beim Bau des Daches der St. Marienkirche in Marienberg stürzt das Gerüst zusammen, wobei mehrere Personen tödlichen Schaden nehmen. Der für das Gerüst verantwortliche Zimmerermeister macht sich im Tumult auf und davon und wird nicht wieder im Erzgebirge gesehen. Längere Zeit muß man nach einem neuen Baumeister suchen, so daß die Kirche erst 1616 wieder gottesdienstlich genutzt werden kann.
1619 - Mehrere Totschläge in Sachsen machen es erforderlich, daß in den Wirtshäusern eine Warntafel angebracht wird: "Keiner soll sich am anderen tödlich vergreifen."
1624 - Mittweida und Freiberg werden von schweren Feuersbrünsten heimgesucht. Der Winter ist so streng, daß viele Wildtiere erfrieren. Die Hirsche sind so matt, daß sie sich von den Menschen in die Städte und Dörfer führen lassen.
1629 - Auf kurfürstlichen Befehl fertigt Wilhelm Dillich sehr originalgetreue Kupferstiche von den sächsischen Städten und Dörfern an. Dadurch ist uns wichtiges Anschauungsmaterial über die Zeit vor den bald einsetzenden Zerstörungen des 30jährigen Krieges erhalten geblieben.
1634/35 - Der Winter bringt im Erzgebirge so harten Frost, daß großer Wasser- und Biermangel entsteht, weil nicht einmal mehr gebraut werden kann.
1639 - In Kühnhaide wird ein Jahrmarkt errichtet, wogegen die Stadt Marienberg heftig protestiert, weil dadurch den Marienberger Händlern das Geschäft entgeht. Als der Protest nichts hilft, zieht der Marienberger Stadtrichter August Eckstein auf kurfürstlichen Befehl mit 40 Musketieren nach Kühnhaide um die Buden zu zerstören und die Händler zu vertreiben. Weit schwerer ist das, was in diesem Jahr, das für Sachsen das Schwerste im 30jährigen Krieg war, durch die Schweden in unserer Gegend an Gräueltaten verübt wird: Am Gründonnerstag 1639 wird Zöblitz überfallen und ausgeraubt. Viele Frauen werden vergewaltigt. Dann werden die 80 Häuser der Stadt in Schutt und Asche gelegt. Die Stadt Marienberg verteidigt sich an Karfreitag und Ostersonntag erfolgreich mit Steinen gegen die Angreifer. In Forchheim wird Pfarrer Dexel in der Sakristei grausam gefoltert und entkommt den Schweden nur durch die List einer alten Haushälterin, die ihnen zuruft: "Die Bauern sind mit Heugabeln und Spießen unterwegs." Die Kirche von Olbernhau wird von den Schweden niedergebrannt. Auf dem Marienberg Markt kommt es am 10. August zu einem wütenden Gemetzel zwischen Schweden und sächsichen In den meisten Städten des Erzgebirges finden ganz wenige oder gar keine Hochzeiten mehr statt. Überall herrscht schlimmster Hunger
Noch viel schlimmeres aber muß
in Böhmen geschehen sein: 6000 Dörfer sollen von den Schweden dort in Brand
gesteckt worden sein. 1644 - In Sachsen wird der bis heute übliche Klingelbeutel im Gottesdienst eingeführt.
1654 - Im Februar fliehen ca. 100 Familien aus dem böhmischen Platten, weil sie ihren evangelisch-lutherischen Glauben behalten wollen. Sie lassen sich unter kaum vorstellbaren Bedingungen im sächsischen Erzgebirge am Fastenberg nieder und werden zu Begründern der Bergstadt Johanngeorgenstadt. In Mauersberg wird der 18jährige Hans Nestler hingerichtet. Er hatte dem Bauern Paul Meyer ohne jede Ursache die mit Getreide angefüllte Scheune angezündet. Am 2. August muß sich der aus Schneeberg stammende und in Leipzig wirkende Astronom Israel Hübner großen Spott gefallen lassen. Er hatte für diesen Tag eine Sonnenfinsternis angekündigt, "welche die tiefste Nacht verbreiten und die Vögel irremachen würde, daß sie ihre Nester nicht fänden." Überall in den Kirchen wurden Betstunden abhalten. Es trat aber nur eine leichte Dämmerung ein. Studenten kamen deshalb bei fast hellichtem Tage, um Hübner mit Laternen den Weg nach Hause zu weisen. Bereits Anfang November setzte ein heftiger Winter ein, so daß am 7. November 1654 der junge Dörnthaler Pfarrer Haberstroh auf dem Weg von Sayda nach Hause vom Wege abkam und erfor.
1664 - Eine Feuersbrunst in Annaberg vernichtet innerhalb von 4 Stunden 200 Häuser. 21 Menschen kommen ums Leben, darunter der Stadtrichter Meyer und seine Frau. In Reichenau bei Frauenstein ereignen sich innerhalb eines Jahres zwei tragische Unfälle mit Kindern, wie sie wahrscheinlich nur noch echte Bauersfrauen verstehen können: Eine Bauersfrau hatte bei der Getreideernte ihre beiden 6 und 4 Jahre alten Söhne mit aufs Feld genommen und ihnen angeheißen, bei einer Wildhütte zu bleiben. Sie krochen in die Hütte und schliefen ein, kurz vorher hatten sie aber wahrscheinlich noch glühende Kohlen eines Wachfeuers mit in die Hütte genommen, die dann die Hütte in Brand setzte, so daß die beiden Jungen in den Flammen ums Leben kamen. Eine andere Bauersfrau läßt ihr 10 Monate altes Kind einen Moment unbeaufsichtigt in der Badewanne, als (wahrscheinlich unerwartet) die Kühe eingetrieben werden müssen. Als sie zurückkommt, findet sie das Kind ertrunken in der Badewanne.
1669 - Am 23. April wird der kaiserliche Rittmeister Münch auf dem Weg zwischen Reitzenhain und Marienberg von vier Reitern erschossen und das mitgeführte Bargeld von 1000 Dukaten geraubt. Ein Zimmermann aus Wolkenstein arbeitet in der Nähe, hört die Schüsse und eilt herzu. Er findet den Reitknecht des Rittmeisters noch am Leben, so daß eine entsprechende Anzeige und Strafverfolgung einsetzen kann. In Eisenach werden die Mörder gefaßt und hingerichtet.
1679 - Wieder erlebt das Erzgebirge einen äußerst harten Winter, dem 8000 Stück Wild zum Opfer fallen. In diesem Jahr hat sich in Johanngeorgenstadt folgende "Gruselgeschichte" ereignet: Der Hammerwerks-besitzer Wittich hat einen hohen Bergbeamten aus Annaberg über Nacht bei sich zu Besuch. Als der Gast gerade eingeschlafen ist, hört er ein eigentümlisches Rasseln. Die Tür öffnet sich und eine beim Mondlicht kaum erkennbare große Gestalt nähert sich dem Bett. Entsetzt schreit der Bergbeamte um Hilfe und die unheimliche Gestalt rennt davon. Als er am nächsten Morgen erzählt er erschrocken und übernächtigt die Geschichte seinem Gastgeber, der ihm lächelnd erklärt, daß er einen gezähmten Hirsch im Haus hat, der alle Türen öffnet. Wenig später kam dieser Hirsch während des Gottesdienstes in die Kirche nach Breitenbrunn und ließ sich zur Predigt am Altar nieder. Während des Segens stand er mit der Gemeinde auf und ließ die Gottesdienstteilnehmer hinaus, bevor er selbst die Kirche verließ.
(Bis
(nach Neue sächs.
Kirchengalerie, Leipzig
1734 – 1772 – Christian Gottlieb Fritzsche, geb. 1699 als Sohn eines Hufschmieds in Herzberg, er besuchte die Fürstenschule in Grimma und studierte in Wittenberg, bevor er 1732 Substitut („Ersatzpfarrer“) in Dorfchemnitz wurde. Von 1734 bis zu seinem Tod am 9. Juni 1772 wirkte er als Pfarrer in Neuhausen. In seine Amtszeit fällt die Erbauung der Kirche in Deutschneudorf, in der bis heute ein Bild von ihm hängt. 1773 – 1810 – Gottfried Benjamin Flemming, geb. 1736 in Jüterbog als Sohn eines Ratsverwandten, 1766 Pfarrer in Rosenthal/Mark Brandenburg, 1772 in Neuhausen, gestorben 1810 in Neuhausen, während seiner Amtszeit erfolgt 1776 – 1779 der Bau unserer Kirche, Briefe aus seiner Feder zeigen ihn als gestandenen, rechtschaffenen Pfarrer, der aber sicher auch mitunter an die Grenzen seiner Kräfte kam, sein Sohn August Christian (1769 - 1844) wirkt als 1795 - 1811 als Substitut des Vaters in Neuhausen, 1811 - 14 als Pfarrer in Deutschneudorf, von 1814 bis zu seinem Tod in Clausnitz 1811 - 1831 Christian August Gottlob Vogel, geb. 1775 als Sohn des von 1771 - 1814 in Sayda amtierenden Pfarrers August Friedrich Vogel, 1801 Pfarrer in Deutschneudorf, 1811 - 1831 in Neuhausen, 1831 gestorben, die von ihm geführten Kirchenbücher in Deutschneudorf verraten ihn als einen für damalige Zeit doch sehr in die Zukunft denkenden Mann, der aber sicher auch seelsorgerliches Einfühlungsvermögen besaß. Sein Sohn Emil August wirkte von 1841 – 43 als Pfarrer in Bucha/Vogtl. ; 1833 - 37 Christian Ernst Terne, geb. 1802 als Pfarrerssohn in Benndorf bei Leipzig, Gymnasiast in Altenburg, wird 1830 Diakon in Neuhausen, 1833 erster Pfarrer von Seiffen, geht als Pfarrer nach Neuhausen, dort 1860 gestorben, wegen seiner guten, gewissenhaften Arbeit hochgeschätzt 1837 - 56 Karl Franz Theodor Leonhardt, geb. 1809 als Pfarrerssohn in Zethau, 1833 Vikar in Sayda, 1837 Pfarrer in Seiffen, 1856 - 1881 Pfarrer in Zöblitz, 1885 als Ruheständler in Freiberg gestorben, Anschaffung neuer Glocken 1849, seinem Schwiegersohn gehörte einige Zeit die Serpentinsteinfabrik in Zöblitz, dadurch ist uns von Pfr. Leonhardt bis heute ein Bild erhalten geblieben. 1857 - 65 Theodor Albert Hertel, geb. 1804 als Pfarrerssohn in Nemt, Gymnasium in Grimma, 1843 Diakonus in Radeberg, 1857 - 1865 Pfarrer in Seiffen, gestorben 1891 als Emeritus in Dresden, sein Sohn Adolf Julius Albert, teilweise in Seiffen aufgewachsen, wirkte als Pfarrer in Theuma und Großgrabe, sein Urenkel Martin Schmidt wirkte als bedeutender Kirchengeschichtsprofessor in Heidelberg am Neckar 1865 - 71 Heinrich Emil Meusel, geb. 1833 in Werbelin bei Delitzsch, sowohl sein Großvater als auch sein Vater waren Pfarrer. 1856 wurde Hilfsgeistlicher in Claußnitz, später in Dresden und 1862 Diaconus (2. Pfarrer) in Sayda. Von 1865 - 1871 wirkte er als Pfarrer in Seiffen, ab 1872 in Dörnthal und ab 1876 wieder in seiner 1. GemeindeClaußnitz/bei Rochlitz, wo er 1899 in den Ruhestand ging. 1922 ist er in Chemnitz gestorben. Sein 1871 in Seiffen geborener Sohn Heinrich Johannes Meusel wirkt von 1901 - 1939 als Pfarrer in Aue-Zelle 1872 - 75 Hermann Viktor Böttcher, geb. 1834 in Dresden als Sohn eines Gymnasialkonrektors geht er 1860 zunächst als Schuldirektor nach Roßwein, 1862 als Diaconus nach Olbernhau, bevor er 1872 Pfarrer in Seiffen wird. Nur drei Jahre währt seine Zeit hier. Dann geht er 1875 als Pfarrer nach Pretzschendorf, wo er 1898 in den Ruhestand tritt. 1905 ist er in Weinböhla gestorben. In den wenigen Jahren seiner Amtszeit in Seiffen gab es einschneidende Veränderungen: So gab er 1873 die mit dem Pfarramt bis dahin verbundene Landwirtschaft auf und ließ im Pfarrhaus einen ersten Konfirmandensaal einbauen. In der Kirche erfolgte während seiner Amtszeit der Einbau unserer heutigen Orgel, der Bau der Turmgalerie und die Dacheindeckung mit Schiefern. 1876 - 1892 Clemens Eduard Müller, geb. 1845 in Olbernhau als Sohn des von 1834 - 1881 in Olbernhau tätigen Pfarrers Karl Theodor Müller, 1858 - 1864 auf der Kreuzschule in Dresden, 1871 Lehrer in Hainichen, 1872 Diakonus bei seinem Vater in Olbernhau, 1876 Pfarrer in Seiffen, ging 1892 nach Schlettau, dort 1910 in den Ruhestand getreten, gestorben 1922 in Dresden-Strießen. 1892 - 1919 Hermann Gustav Härtel, geb. 1864 in Lichtenstein als Sohn eines Zimmermeisters. Seine in Kopie erhaltenen hervorragenden Schulzeugnisse lassen bis heute jeden Gymnasiasten neidisch werden. Er war als Grafenerzieher tätig und bejahte entschieden das Königtum in Sachsen., Sein mutiger Einsatz für die Spielzeugmacher (Neuorganisation des Vertriebs, Werbeausstellungen), ließ ihn zum Feind der Verleger werden. Während seiner Amtszeit begannen 1894 unsere Christvespern in der heutigen Form. Während des 1. Weltkrieges, als von fast allen Orgeln die großen Zinnpfeifen für Kriegszwecke abgegeben werden mussten, erklärte er den Behörden, dass die Orgel in Seiffen über keine Pfeifen aus Zinn verfüge, nachdem sie kurz zuvor mit einem Spezialanstrich versehen worden waren, der sie nicht mehr als solche erkennen ließ. Dadurch blieben sie vor der Vernichtung bewahrt. Seine beiden Söhne galten in Seiffen als echte, gar nicht zimperliche Jungen. Einer der beiden trug später entscheidend dazu bei, dass die Seiffener Kirchgemeinde einen Dienst-Trabant bekam. Härtel starb im August 1919 sehr plötzlich an Herzversagen, Seiffen blieb seine einzige Pfarrstelle - ein einmaliger Fakt in der bisherigen Geschichte der Seiffener Pfarrer.
1919 - 1921 Woldemar Arnold Ideler, geb. 1885 als Pfarrerssohn in Rehfelde/Brandenburg. 1913 war er Pfarrer in Leudorf/Südafrika. In Seiffen wurde er bekannt als Missionar, Reiter und Forstmann, er ging 1921 wieder in außersächsischen Dienst, wohl nach Brasilien.
1921 - 1957 Georg Haupt, geb. 1894 in Dresden als Sohn eines Bahnmeisters. Er wirkte ab 1919 als Prediger am Freiberger Dom und kam 1921 nach Seiffen. Er war bekannt als guter Sänger und wohl auch Prediger. Seine Aufzeichnungen über seine 1924 geborene Tochter Barbara („Kind Bärbel“) lassen das Leben im Seiffener Pfarrhaus in den 30er Jahren noch einmal lebendig werden. Schwierig bleiben seine Äußerungen zum 2. Weltkrieg. Schmunzelnd erzählen viele noch von den Apfelbäumen in seinem Garten. Nach schwerer Rheumaerkrankung ging er 1957 in den Ruhestand nach Technitz bei Döbeln. Er starb 1964.
1957 (Mai – September) Johannes Schmidt, geb. 1891 in Burgstädt als Sohn eines Postamtmanns, 1926 Marieney, 1932 Cainsdorf, später in Radebeul, während Haupts Krankheit als engagierter Altersvikar in Seiffen
1957 - 1989 Karl-Heinz Eger, geb. 1924 in Stolp/Pommern, vorher in Oberbobritzsch bei Freiberg, hat die Kirchenjubiläen und damit verbundene große Renovierungen 1959 und 1979 entscheidend mitgestaltet, großer Sammler von Fotos und Zeitungsberichten über Seiffen und als leiden-schaftlicher Fotograf wichtiger Chronist unserer Gemeinde, seit 1989 im Ruhestand
1989 - 1991 Eckehard Hinke (als Vakanzvertreter), geb. 1944 in Wallroda, seit 1971 Pfarrer in Heidersdorf, wichtiger Vermittler in der Wendezeit, 1995-2003 Superintendent in Flöha, seit 2003 im Ruhestand
1991 - 2005 Ekkehard Gläser, geb. 1945 in Schmorkau bei Königsbrück, ab 1971 in Dittmannsdorf und Gornau, in der 14jährigen Seiffener Amtszeit sehr starker Einsatz für den Religionsunterricht und in der Diakonie des Kirchenbezirkes Marienberg, seit 2005 im Ruhestand
seit 2005 Michael Harzer, geb. 1967 in Marienberg, vorher in Pobershau/Zöblitz und Flöha/Niederwiesa
Vaterunser und die
10 Gebote nicht nur
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